Hüttenwanderung Dolomiten

2000

Toblach  nach Cortina de Ampezo

Plätzwiesen Hütte - Bosi Hütte - Vandelli Hütte - Villa Maria

 

 

1. Tag  Freitag  16.06.2000

   Ankunft in Rienz

 

   Hermann hat bereits einen Tag Urlaub und wir (Albert und ich (Frank)) haben unser Gepäck schon am Donnerstag an Hermann übergeben. Albert und ich müssen an diesem Freitag Vormittag noch Arbeiten. Hermann holt uns gegen 1100Uhr direkt von der Arbeit ab und los geht`s.

   Wir fahren über die Autobahn Frankfurt - Würzburg - Nürnberg - München - Inntal. Alles läuft fabelhaft. KEIN STAU. An der letzten Tankstelle im Inntal holen wir uns unsere Vignette und Tanken noch einmal. Weiter geht es durch das Inntal über den Brenner (hässliche Gegend). Wir fahren die Autobahnabfahrt Brixen ab und folgen dem Pustertal bis nach Toblach-Rienz. Ankunft ca. 1900Uhr.

   Die Zimmersuche gestaltet sich sehr schwierig, da die meisten Pensionen noch nicht auf Gäste vorbereitet sind.Unsere kleine Pension Aber am dritten Haus haben wir Erfolg. Wir quartieren uns ein und machen uns fertig zum Ausgang. Eine kleine Pizzeria im Stadtkern kommt uns gelegen um etwas zu futtern und zu trinken. Anschließend machen wir  eine kleine "Stadtbesichtigung" und kehren gegen 2130Uhr nach "Hause" zurück.

 

 

 

 

 

 

  2. Tag  Samstag  17.06.2000

    Von Rienz zur Plätzwiese

 

   Nach einer gut durchschlafenen Nacht bekommen wir einen Kaffee und essen die Reste von der Wegzehrung vom Vortag. Um 735Uhr geht es endlich los. Vom Haus aus bis zum Einstieg sind es nur wenige 100 Meter.Aufbruch zur Hüttentour 2000

    Der Weg mit der Nummer 16 beginnt sehr steil (nicht gerade das Beste zum Einlaufen) und führt über die Trogeralm(1631m) zum Suesriedl (2013m). Den Suesriedl erreichen wir in ca. 2 Stunden  und verlieren dabei sehr viel Wasser (Schwitzen). Hier machen  wir eine halbe Stunde Pause, essen und trinken etwas und trocknen unsere Klamotten.

 

 

Am Suesriedl

  

Von hier aus geht es weiter über den Weg Nummer 33 zum Sarlsattel (2229m).Toller Ausblick auf den Zillertaler Hauptkamm, leider etwas trübe. Wir überlegen, ob wir den Sarlkofel (2378m) besteigen sollten, wird aber aus Zeitgründen gestrichen.Nun geht es leicht abwärts über den Sarlriedl (2099m) mit anschließendem Aufstieg über den Flodigen Sattel (2159m) zur Kirchler Scharte.

 

Wegbeschilderung mit Unterhemd

   

Auf dem letzten Abschnitt setzte Albert seinen Wanderstock etwas weit nach Außen, der keinen Halt mehr fand, auch sein rechtes Bein hatte wohl "Kontaktprobleme" mit dem Boden und er rutschte abseits des Weges den Hang ein wenig hinab. Aber wir haben ihn "gerettet". 

 

 

Am Sarlriedl

   Wir kommen um 1300Uhr in der Kirchler Scharte an und machen eine Pause von 50 Minuten. Diese nutzen wir, um den nahe gelegen Kirchler Schroppen (2165m) zu besuchen. Hier kann man das erste Mal zur Plätzwiese schauen und fast das ganze Tal überblicken. Wir gehen zurück zur Kirchler Scharte und finden Alberts Mütze nicht mehr. Albert sucht das ganze Gebiet bis zum Schroppen ab, aber die Mütze ist weg. Irgendwann suchen wir etwas unterhalb des Rastplatzes und siehe da, der Wind hat die Mütze den Hang hinuntergeweht. 

 

 

Am Kirchler Schroppen

  

Nach erfolgreicher Suche verlassen wir den Rastplatz in steil abfallenden Kehren bis auf 1990 Meter. Nun geht es eine längere Holztreppe hinauf deren Abschluss eine Bank bildet, die wir durch eine Pause genießen. Die nächsten Schritte führen uns durch einen Geröllhang bis auf 2280 Meter nach oben.

 

 

Kleines Tal über der Plätzwiese

Hier haben wir für heute den höchsten Punkt erreicht und von nun an geht es, bis auf wenige Ausnahmen, nur noch gemütlich bergab zur Plätzwiesenhütte (1991m) unserem ersten Übernachtungsziel.

    Diese erreichen wir um 1535Uhr. Welch ein harter Tag. Nach dem einquartieren und dem Duschen machen wir einen gemütlichen Nachmittagsspaziergang zur Dürrensteinhütte (2028m), die unser ursprüngliches Übernachtungsziel war, aber zu diesem Zeitpunkt noch keine Schlafplätze bot.Plätzwiesenhütte

 

Nach einem guten Abendessen (Speckknödelsuppe und Spagetti Bolognese) und einem gemütlichen Abend gehen wir gegen 2230Uhr zu Bett. Das große Matratzenlager haben wir für uns ganz alleine, man kann sich so richtig breit machen.   

 

 

 

 

 

 

 

  3. Tag  Sonntag  18.06.2000

    Von der Plätzwiese zur Bosi Hütte

 

  Albert und ich stehen um 500Uhr auf um einige Bilder vom Sonnenaufgang zu machen. Es ist sehr schön heute morgen und nur 6 Grad warm. Nach dem Fotoshooting lege ich mich noch 20 Minuten in das Bett, bevor wir dann um 600Uhr aufstehen. Es gibt ein kleines Buffet zum Frühstück, welches für uns vollkommen ausreichend ist und dazu noch sehr gut schmeckt. Um 735 Uhr geht es los zur nächsten Tagestour.

   Stöhn ! Stöhn ! Wir folgen dem Weg Nummer 34 über die Dürrensteinhütte zum Strudelkopfsattel (2200m).

 

 

Das Heimkehrerkreuz auf dem Strudelkopf

 

Hier steht eine alte Ruine, von der aus man das Heimkehrerkreuz auf dem Strudelkopf (2307m) und hervorragend in das Helltal blicken kann. Das Helltal macht von hier oben einen sehr schönen Eindruck.

 

 

 

Blick in das Helltal

 

Leider müssen wir durch dieses Tal 800 Meter zum Dürrensee absteigen. Im mittleren Teil der Strecke ist sogar ein leichter "Klettersteig" vorhanden, der mit Seilen gesichert ist. Anschließend folgt eine kleine Felsunterführung deren Abschluss eine schöne Holztreppe bildet. Dies sind die letzten beeindruckenden Bilder dieses Tales. Nun geht es nur noch abwärts und mir tun meine Zehen und mein linkes Knie weh. Im Helltal

Der Weg führt im unteren Teil an diversen alten Stellungen  (die zum Teil in den Fels gehauen sind)  aus dem ersten Weltkrieg vorbei, bevor er bei dem Hotel "Drei Zinnen" auf der Teerstraße einmündet. Von hier aus sind es nur noch wenige hundert Meter bis zum Dürrensee (1403m) und ich bin froh, das wir den Abstieg endlich hinter uns haben. Den Dürrensee erreichen wir um 1130Uhr, dieser ist leider total verschlammt und nur noch Knietief. An ein Schwimmen ist leider nicht zu denken. Darum machen wir nur eine Pause bis 1245Uhr.

 

Herrmann der Tropenspezialist

   Nun folgen wir dem Pionierweg aufwärts zum Monte Piano (2305m). Dieser ist auf den ersten 250 Höhenmetern bewaldet und zum größten Teil im Schatten. Hier lässt es sich gut laufen. Aber dann geht es fast nur noch durch die glühende Sonne und uns kocht das Wasser im Hinter. Selbst Hermann der keine Mütze bei sich hat bastelt sich hier eine aus einem Trockentuch (sieht geil aus).  Dieser Weg ist sehr toll angelegt und beinhaltet einige enge Passagen, die durch Seile gesichert sind.

  

Der heise Weg zum Monte Piano

 

Die Quälerei durch die glühende Sonne und 900 Meter aufwärts wird durch einen grandiosen Ausblick auf die umliegenden Gebirgsgruppen (Monte Cristallo - Drei Zinnen - Sorapiss - usw.) belohnt. Hier oben, auf dem Monte Piano, gibt es noch zahlreiche Stellungen aus dem ersten Weltkrieg. Der ganze obere Bergteil ist von Bunkern und unterirdischen Gräben

 

Gipfelkreuz am Monte Piano

durchzogen. Hermann hat sich im laufe des Tages ganz schön den Pelz verbrannt und sucht selbst hinter einer Gedenktafel vor der Sonne Schutz. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Bosi Hütte (2205m). 

  

 

 

Die drei Zinnen

Diese erreichen wir um 1730Uhr. Die Bosi Hütte hat heute den ersten Tag geöffnet und darum ist auch unser Zimmer, welches ich telefonisch reserviert habe, noch nicht gerichtet. Um 1830Uhr können wir endlich unser Zimmer beziehen. Duschen gibt es leider keine, wir müssen uns am Waschbecken waschen was bei mir zu Problemen führt, da ich meinen Waschlappen vergessen habe.

 

Waschraum Bosihütte

 

Als Ersatz benutze ich einen Socken, auch nicht schlecht. Die Hauptsache man wird nass. Das Abendessen ist nicht gerade besonders, aber dafür ist der Preis wenigstens sehr hoch. Am Abend machen wir noch einen kleinen Spaziergang um die nächsten Grashügel und genießen noch einmal die schöne Aussicht, bevor wir zu Bett gehen.

 

 

 

 

 

  4. Tag  Montag  19.06.2000

    Von der Bosi Hütte zur Vandelli Hütte

 

   Wir stehen erst um 630Uhr auf, da wir vor 730Uhr kein Frühstück bekommen. Um 730Uhr ist der Speiseraum leider noch nicht geöffnet, aber kurz danach ist man doch schon sehr bemüht endlich den Tisch zu decken. Nun ist Einlass, bis 750Uhr hat man es geschafft sogar eine Tasse Kaffee auf den Tisch zu bekommen. Alles funktioniert nur kleckerweise, denn man ist um die Gäste (wir waren nicht die Einzigen) überhaupt nicht bemüht. Bei diesem hervorragenden Service und den angemessen Preisen fühlt man sich doch tatsächlich über den Tisch gezogen. Um 830Uhr können wir unser "klägliches Sümmchen" bezahlen und endlich aufbrechen.

   Eigentlich wollten wir ein kurzes Stück der Teerstraße und dann dem Wanderweg Nr.222 durch das Popenatal folgen. Aber Hermanns Sonnenbrand ist noch immer gut vorhanden und muss am besten mit einem Hemd abgedeckt werden. Dies bedeutet für uns, das wir die Teerstraße, die sich durch ein schönes Waldstück zieht, nach Misurina benutzen. Am Misurinasee In Misurina (kleines Touristennest aus 8 Häusern davon 7 Hotels) angekommen finden wir direkt ein Geschäft, wo Hermann sich ein Hemd mit langen Ärmeln kauft.

   Nun geht es weiter auf dem Weg Nummer 224 (dessen Einstieg wir durch Nachfragen fanden) Richtung Paso Tre Croci. An einer Weggabelung machen wir Pause. Albert und ich steigen noch ein Stück den Hang hinauf bis wir zur Scharte gelangen.

 

 

Scharte zu den  Resten des  Rifugio Popena Hier stehen die Reste des  Rifugio Popena (alte verfallen Ruine). Wir laufen noch ein Stück nach oben und besichtigen die Gegend, bevor wir wieder zu Hermann absteigen.

   Nach unserer Ankunft am Rastplatz geht es direkt weiter. Nun folgen wir dem Weg Nummer 222 (500 Meter abwärts) bis zur Landstraße zum Paso Tre Croci. Nach rechts abbiegend folgen wir der Landstraße ca. 300 Meter und biegen dann auf einen Waldweg ein. Diesem folgen wir bis wir einen Bach erreicht haben um Pause zu machen. Diese ist die erste Pause mit einem schönen Bach, um sich und unsere Füße zu kühlen.

 

Am Rudavoi Wunderbar! Das Wasser ist eiskalt. 

   Nach längerer Pause folgen wir wieder dem Waldweg, der nur eine Abkürzung ist. Der Weg führt sehr steil nach oben und unsere Frische der Pause ist nach kürzester Zeit wieder verbraucht. Irgendwo soll der Waldweg den Wanderweg tangieren. Ist aber schlecht zu finden. Wir müssen ein Stück den Wald querfeldein laufen um den Wanderweg Nr.215 zu finden. Ihm folgen wir, durch ein schönes Waldstück mit anschließendem steilen Aufstieg zur Vandelli Hütte (1928m). Sehr schöner Weg.Vandellihütte

   Um ca. 1800Uhr stehen wir an der Weggabelung Vandelli Hütte > Sorapiss See. Die Entscheidung fällt zuerst den Sorapiss See zu besuchen um ein kleines Bad zu nehmen. Bis zum See sind es nur 5 Minuten zu laufen.

 

 

 

Sorapissee Dieser See besticht uns mit seiner sonderlichen Farbe, welche wir als "Lenorblau" einstufen. Albert und ich ziehen die Badehose an und ab geht es in das Wasser. Das Wasser hat eine angenehme Temperatur von 18OC (mit der Badeente gemessen). Trotzdem ist es mir schwer gefallen in das Wasser reinzukommen. Während wir uns abtrocknen kommt der Versorgungshubschrauber zur Hütte und bringt uns unser Abendessen.

 

 

Badevergnügen am Sorapissee

   Um 1830Uhr erreichen wir die Vandelli Hütte, die eigentlich erst am nächsten Tag öffnen sollte (wurde bereits am Vortag von der Bosi Hütte geklärt das wir kommen können). Hier werden wir freundlich in Englisch begrüßt, da wir der Italienischen Sprache nicht mächtig sind. Alle sind noch fleißig dabei die Hütte herzurichten. Um 1900Uhrgibt es Abendessen. Dabei handelt es sich zuerst um Spagetti Bolognese gefolgt von einem Schinken, - Käseteller mit Tomaten. Das Essen ist sehr gut und reichhaltig und dazu noch billig, was sich am nächsten Tag herausstellen sollte. Da mein Wecker nicht mehr geht haben wir mit den Gastleuten ausgemacht, das wir um 600Uhr geweckt werden. Die Schlafräume sind sehr eng und niedrig, da wir uns im Dachgeschoss befinden. Ist aber nicht so schlimm, da wir die einzigen hier oben sind und uns wie immer breit machen können.  

 

 

 

  5. Tag  Dienstag  20.06.2000

    Von der Vandelli Hütte über Cortina - Toblach nach Niederdorf

 

    Um 630Uhr werden wir geweckt, aber nicht durch die Gastleute, sondern durch eine undichte Leitung, die das Wasser direkt vor unserem Zimmer vom Dach herabregnen lässt. Nach einem guten Frühstück gehen wir um 830Uhr los.

  Gletscher im Sorapiss

 

Wir folgen dem Weg Nummer 215 am See vorbei, dann steil ansteigend durch viel Geröll, bis auf 2357 Meter. Unterwegs sahen wir einen Gletscher auf der linken Seite. Hier in diesem Talkessel herrscht absolute Stille, bis auf einige Steinböcke ist niemand außer uns unterwegs. Mehrere Schneefelder querend durch Geröllhalden geht der Weg bis auf 2466 Meter. Von diesem Plateau hat man eine traumhafte Aussicht.

 

 

Zur einen kann man den kompletten Sorapisskessel und zum anderen S. Vito mit dem dazugehörenden Tal und die ganzen umliegenden Berge sehen. Von hier aus sind nur noch steil abfallende Hänge zu sehen, die unpassierbar sind. Etwas weiter zurück teilte sich der Weg. Einmal zur San Marco Hütte, unser geplanter Weg, der uns aber nicht ganz geheuer schien und noch Schnee in einer Rinne hatte. Und zum anderen über die Punta Nera Scharte (2738m) zum Rifugio Tondi. Wir entscheiden uns für die Punta Nera Scharte.

Blick auf einen Teil des Sorapiss  

Im ersten Teil des Weges geht es recht gemütlich los, bis ein Überhang über dem Weg ist und man sich fast auf allen vieren weiterbewegen muss. Hier überlegen wir umkehren oder weiter. "Wir" entscheiden uns für weiter.

 

 

 

 

Aufstieg zur Punta Nera Der weitere Weg ist recht ungemütlich. Auf der einen Seite hat man ständig den tiefen Abgrund und auf der anderen bewegt man sich in steilen Felsen und einer Geröllrinne. Außer ein paar Haltegriffen im Fels fehlt jegliche Sicherung. Irgendwann bemerken wir, das wir in der Geröllrinne falsch sind und der Weg schon weiter unten nach rechts auf die Felsen hinausging. Wir können auf der anderen Seite der Rinne Wegmarkierungen erkennen und steigen nun durch die Rinne zu diesen Markierungen.  Ab hier gibt es gelegentlich auch Seile zur Sicherung und wir sind fast oben. Um 1330Uhr erreichen wir die Scharte. Wir sind heilfroh endlich oben zu sein und können den Weg zum Abstieg einsehen, der keine Probleme mehr birgt. Aufstieg zur Punta Nera

  

Nach einer kurzen Pause, die wir uns reichlich verdient haben, beginnen wir mit dem Abstieg. Das erste Stück ist ziemlich steil, aber dennoch problemlos.

 

 

Blick zum Rifugio Folaria

Der weitere Weg   zieht sich durch riesige Geröllfelder nach unten. Auf einem Grat kurz vor dem Rifugio Tondi weht es Albert die Mütze (war leider von Andreas geliehen) unwiederbringlich vom Kopf den Hang hinunter.  Am Rifugio Tondi angekommen stellen wir fest das dies noch geschlossen ist. Also geht es weiter zum

 

 

In der Nähe des Rifugio Folaria

 

Rifugio Folaria. Mittlerweile liegen auch ein paar Regentropfen in der Luft und in der Umgebung fängt es aus schwarzen Wolken an zu Donnern. Wir beeilen uns. Hermann hat große Probleme mit seinem Knie, es schmerzt sehr stark, dennoch erreichen wir die Hütte im trockenen.

 

 

 

Abstieg von der Punta Nera Richtung Cortina

    Auf der Terrasse können wir noch  eine Zeit lang den umliegenden Gewittern zuschauen, bis auch bei uns der starke Regen und Hagel einsetzt. Hier gibt es eine Seilbahn die nach Cortina führt, die aber wegen Reparaturarbeiten außer Betrieb ist. Der Hüttenwirt, bei dem wir ein Bier trinken, redet mit den Monteuren, mit dem Ergebnis das wir um 1700Uhr mit nach Cortina fahren können.

 

Hagel am Rifugio Folaria

  

Hier suchen wir die nächste Bushaltestelle auf um festzustellen, das der nächste Bus um1855Uhr nach Toblach fährt.

 

 

 

Gewitter am Rifugio Folaria

In der Zwischenzeit suchen wir "unser" Eiscafe das leider geschlossen hat. In  einem anderen Eiscafe schlagen wir die Zeit bis zur Ankunft des Busses bei einem Eis tot. Wir gehen zur Haltestelle und sind überrascht über die Pünktlichkeit des Busses. Nach einer halbstündigen Fahrt erreichen wir um 1930Uhr Toblach. 

  

 

Von der Bushaltestelle sind es noch einige hundert Meter bis zu unserer Pension an der wir unser Auto abgestellt haben. Das Auto wird mit unseren Sachen bepackt und ab geht es zur Plätzwiese. Diese ist mit dem Auto nur durch ein 10 Kilometer langes Tal zu erreichen. Oben angekommen stellen wir fest, leider geschlossen. Schei........ Rückfahrt durch das Tal nach Niederdorf. Jetzt gilt es ein Zimmer zu suchen. Dies stellt sich als schwierig heraus, da es hier kaum Pensionen gibt und die, die vorhanden  leider noch nicht für Gäste gerüstet sind.Villa Maria in Niederdorf Um 2100Uhr finden wir einen Platz in der "Villa Maria". Schnell wird ausgepackt und geduscht. Unterwegs hatten wir eine Pizzeria gesehen, die wir nun aufsuchen um endlich was zu futtern. Um 2200Uhr erreichen wir die Pizzeria und werden mit einer sehr großen und guten Pizza für 10DM belohnt, welche mit einem Weizenbier gut die Kehle hinunterrutscht. Um 2345Uhr gehen wir nach einem langen Tag ins Bett.  

 

 

 

  6. Tag  Mittwoch  21.06.2000

    Von Niederdorf - Plätzwiese zum Dürrenstein anschließend in das Zillertal

 

   Um 630Uhr stehen wir auf und waschen uns. Ich gehe zum "Marktplatz" in einen kleinen Einkaufsmarkt um Brötchen, Butter und Marmelade zu holen. Kaffee bekommen wir von der Wirtin. Anschließend können wir auf unserem Balkon schön frühstücken.

   Um 830Uhr verlassen wir die "Villa Maria" und fahren erneut zur Plätzwiese um den Dürrenstein (2839m) in Angriff zu nehmen. Blick vom Dürrenstein zur Plätzwiese Um 910Uhr laufen wir los und sind bereits um 1105Uhr am Gipfel. Nach einigen Bildern verlässt Hermann als erster den Gipfel, da wir befürchten, das er mit seinem Knie Schwierigkeiten bekommen könnte.

 

 

 

 

Gipfelbild am Dürrenstein Albert und ich gehen erst 15 Minuten später los. Die 800 Meter Abstieg gehen bei allen dreien problemlos vonstatten. Kaum haben wir die Plätzwiesen Hütte erreicht fängt es leicht an zu regnen. Nach einem guten Mittagessen auf der Hütte verlassen wir um 1400Uhr den Ort des Geschehens und fahren über den Tauern Tunnel in das Zillertal, welches wir um 1800Uhr erreichen.

   Diese war wiederum eine sehr schöne aber anstrengende Tour, die von tollem Wetter begleitet wurde.